Humanistisches, Sprachliches, Naturwissenschaftlich-technologisches, Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium (HG, SG, NTG, WWG)

Menschenrechtstag zum Thema Arbeiterausbeutung am Gymnasium Donauwörth

Am 1. Oktober veranstaltete das P-Seminar des Gymnasium Donauwörth zum Thema Menschenrechte unter der Leitung von Dr. Christian Schwab einen Menschenrechtstag mit dem Themenschwerpunkt „Ausbeutung in der Arbeit“. Die Veranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe begann mit einer allgemeinen Einführungsstunde, in der nach einem Grußwort des Schulleiters Karl Auinger der Leiter des Bezirks Augsburg von Amnesty International, Johann Erdt, die Anfänge der Menschenrechtsorganisation, ihre Organisation und ihre Themenschwerpunkte darlegte. Die Geschichte der NGO begann 1961, als der Rechtsanwalt Peter Benenson in einem Zeitungsartikel auf Gefangene aufmerksam gemacht hatte, welche wegen ihrer politischen Einstellung inhaftiert, gefoltert und ermordet wurden. Der Anwalt rief die Leserinnen und Leser dazu auf, sich in Briefen an die verantwortlichen Regierungen für diese Menschen einzusetzen. Damit war Amnesty International geboren. Ähnlich betreibt Amnesty noch heute Menschenrechtsarbeit, wie z.B. am jährlichen Briefmarathon in Schulen deutlich wird. Bei diesem können auch Nichtmitglieder sich in Briefen oder E-Mails an die jeweils zuständigen staatlichen Stellen wenden, um durch öffentlichen Druck die Freilassung von zu Unrecht inhaftierten oder den Schutz von verfolgten Menschen zu erreichen. Mit über sieben Millionen Mitgliedern in aller Welt ist Amnesty International eine der wichtigsten Nichtregierungsorganisationen, die sich für Menschenrechte einsetzt.

Von der zweiten bis sechsten Stunde wurden die verschiedenen Klassen getrennt und ähnlich wie bei einem Lernzirkel im Rotationsverfahren von jeweils zwei oder drei Mitgliedern des P-Seminars über verschiedene Aspekte des Themas „Ausbeutung in der Arbeit“ informiert. Somit hatte jede Klasse fünf unterschiedliche Unterrichtsstunden, in welchen Kinderarbeit, Zwangsprostitution, die Textilindustrie und der Stadionbau in Katar für die nächste Fußball-Weltmeisterschaft besprochen wurden. Außerdem konnten sich die Schülerinnen und Schüler an einem eigens aufgebauten Amnesty-International-Pavillon (betreut von den ai-Mitgliedern Cynthia Byrne und Wilhelm Hofmann) über AI und die aktuellen Projekte der Organisation informieren. Der Pavillon war auch für die Schüler und Schülerinnen, die nicht am Projekttag teilnahmen, offen, sodass die beiden Pausen von vielen genutzt wurden, um mehr über Menschenrechtsverletzungen, aber auch Erfolge im Kampf für die Menschenrechte auf der ganzen Welt zu erfahren. Dem P-Seminar war es ein Anliegen, den Schülern ein Bewusstsein bezüglich der täglichen Arbeiterausbeutung zu vermitteln und zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, das eigene Konsumverhalten zu überdenken und Menschenrechtsorganisationen zu unterstützen.

(Andreas Löffler; Sc)

Im Vordergrund Cynthia Byrne, Wilhelm Hofmann und unser Schulleiter beim Vortrag von Johann Erd

Wilhelm Hofmann und Cynthia Byrne am amnesty-international-Pavillon in der großen Pause

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des P-Seminars 'Menschenrechte' mit der ai-Delegation aus Augsburg vor dem Pavillon

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