Gymnasium Donauwörth
 

Sozialpraktikum 2016

Am Gymnasium Donauwörth wird seit einigen Jahren ein neues Konzept bzgl. des Sozialpraktikums verfolgt. Die Schüler der 9. Jahrgangsstufe können freiwillig eine Woche im Juli jedes Schuljahres an diesem Praktikum teilnehmen. In der Regel entscheiden sich ca. 75 % eines Jahrgangs für diese neue Erfahrung.

Die Schüler können in dieser Woche mit Menschen zusammentreffen, denen sie im alltäglichen Leben wohl nicht begegnen würden, deren unterschiedliche Lebenssituationen kennen lernen und verstehen, dass diese Vielfalt menschlicher Lebenslagen auch jeden von uns irgendwann betreffen kann.

Ziel des Praktikums soll es sein, vor dem Hintergrund des christlichen Glaubens und des Hauptgebots der Nächstenliebe Haltungen wie Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen und Solidarität mit Menschen zu entwickeln, die in besonderer Weise auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

Bereits im Januar findet hierzu an der Schule eine große Informationsveranstaltung mit Workshops statt, bei der verschiedenste soziale Einrichtungen ihre Möglichkeiten für ein Sozialpraktikum vorstellen. Anschließend werden die Schüler selbst aktiv, stellen Kontakte zu den von ihnen favorisierten Einrichtungen her (Informationen und Formulare finden Sie hier) und suchen sich eine passende Praktikumsstelle.

Tätig werden die Schüler meist in Altenheimen, Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen oder Kindergärten mit sonderpädagogischer Ausrichtung. Auf diese besondere Erfahrung wird vor Beginn des Einsatzes im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts inhaltlich vorbereitet. Die betreuenden Lehrkräfte Andrea Hieble-Reitsam und Christian Hornung können sich bei ihren Besuchen vor Ort regelmäßig davon überzeugen, wie einfühlsam und interessiert die über 100 jungen Leute ihren Dienst verrichten. Auch Mitglieder des Elternbeirats übernehmen einige Besuche. Nach der Praktikumswoche erfolgt ein Erfahrungsaustausch mit allen Beteiligten.

Die Erfahrungsberichte der Praktikanten fielen stets positiv aus. Hier einige Stimmen:

  • „Das fünftägige Sozialpraktikum im Bürgerspital Donauwörth kann man in folgenden Worten zusammenfassen: Interessant, eine Erfahrung wert, aber auch sehr anstrengend (sowohl physisch als auch psychisch…)“ (Jana S.)
  • „Dadurch, dass man gezwungenermaßen das Gespräch mit den behinderten Arbeitskollegen suchte, lernte ich sie besser kennen und konnte teilweise über ihre Behinderung mehr erfahren.“ (Kaan A.)
  • „Auch wenn es sehr anstrengend war, empfehle ich es dennoch, ein Sozialpraktikum zu machen. Denn erst bei so einer Gelegenheit merkt man, was Menschen in sozialen Berufen täglich leisten und wie wichtig deren Arbeit ist.“ (Benedikt K.)
  • „Man fühlte sich irgendwie besser, denn man hat geholfen, damit es den Menschen gut geht.“ (Schülerin einer 9. Klasse)
  • „Mich hat besonders eine Krankenschwester beeindruckt, die trotz Stress und Problemen gut gelaunt und positiv gearbeitet hat und immer höflich und freundlich mit den Patienten umgegangen ist.“ (Schülerin einer 9. Klasse)
  • „Viele Leute waren glücklich, uns junge Menschen um sich zu haben, und haben sich immer gefreut, wenn wir mit ihnen Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt haben. Auch als wir mit den Senioren im Rollstuhl einen Spaziergang gemacht haben, waren alle ganz begeistert.“ (Schüler einer 9. Klasse)
 
 
 
Juni 2017
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29 Jun 2017
13:45 - 16:00
Orientierungslauf 6. Klassen
30 Jun 2017
11:00 -
Entlassung Abiturienten
03 Jul 2017
09:00 - 16:00
RLFB
03 Jul 2017
09:00 - 16:00
RLFB
05 Jul 2017
13:30 -
Volleyball
05 Jul 2017
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Turnier Volleyball
06 Jul 2017
13:45 -
Sitzung SEG

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