Gymnasium Donauwörth
 

Englandfahrt der Klassen 7c und 7d

Die 47 Schülerinnen und Schüler der 7c und 7d waren dieses Jahr die ersten Klassen, die nach England fahren durften. Bereits um 5.00 Uhr morgens ging es am Gymnasium mit dem Doppeldeckerbus los. Als wir die Niederlande und Belgien hinter uns gelassen hatten, erreichten wir schließlich am späten Nachmittag Calais. Die Überfahrt mit der Fähre nach Dover war aufgrund einer „steifen Brise“ recht unruhig, und einzelne waren froh, Reisekaugummis dabei zu haben. Von Dover aus war es dann noch etwa eine Stunde bis Herne Bay, wo uns unsere Gastfamilien auf dem großen Parkplatz in Empfang nahmen.

Dort trafen wir uns am nächsten Morgen wieder, und auf der Fahrt zum „Chatham Historic Dockyard“ wurden natürlich eifrig erste Erfahrungen mit unserem englischen Zuhause ausgetauscht und die verschiedenen „lunch packs“ inspiziert. In Chatham konnten wir verschiedene Schiffe und auch ein U-Boot der englischen Marine besichtigen. Außerdem durften beide Klassen in der „ropery“ ihr eigenes Schiffstau herstellen. Am Nachmittag stand Leeds Castle auf dem Programm, dessen bewegte Geschichte uns über Audioguides sehr anschaulich dargeboten wurde. Im Park des Schlosses warteten ferner noch ein Labyrinth und ein Abenteuerspielplatz. Auf der Heimfahrt bot sich schließlich die Gelegenheit, einen englischen Supermarkt mitsamt des teilweise sehr speziellen Warenangebots zu erkunden. Besonders erstaunlich war die immens große Auswahl an Chips.

Noch aufregender wurde es am zweiten Ausflugstag, denn dieser führte uns in die Hauptstadt London. Gleich am Morgen besuchten wir „Madame Tussauds“ mit den Wachsfiguren berühmter Persönlichkeiten und dem Gruselkabinett. Natürlich entstanden hier zahlreiche Fotos. Danach durften wir auf eine kleine Shoppingtour in die Oxford Street. Mit der „Tube“, der Londoner U-Bahn, ging es weiter zum „Buckingham Palace“. Die Queen war zwar zu Hause, hatte jedoch leider keine Zeit, uns zu empfangen. Es folgte ein Spaziergang durch den „St James’s Park“ mit seinen Pelikanen. In „Whitehall“ warteten wir auf den Wechsel der „Horseguards“ und marschierten dann weiter Richtung Westminster mit den „Houses of Parliament“ und natürlich „Big Ben“. Die letzte Station des Tages war Greenwich mit dem Observatorium. Am Nullmeridian konnte man mit einem Fuß auf der Westhalbkugel und dem anderen auf der Osthalbkugel der Erde stehen. Vom Hügel aus hatten wir zudem einen beeindruckenden Blick auf die Skyline der Docklands.

Der zweite London-Tag startete im „British Museum“, von dessen Schätzen wir nur einen kleinen Teil besuchen konnten. Besonders spannend fanden die meisten natürlich die Mumien. Weiter ging es nach „Covent Garden“ mit seinen Straßenartisten. Hier hatten wir freie Zeit zur Verfügung. Gestärkt liefen wir Richtung Themse, überquerten die „Millennium Bridge“ und erreichten dann das „Globe Theatre“, die Rekonstruktion eines Theaters aus dem 16. Jhdt., in dem Shakespeare mit seiner Truppe auftrat. Dort nahmen wir an einem Theater-Workshop teil, der allen viel Spaß machte. Überdies wohnten wir der Generalprobe von „Romeo and Juliet“ bei. Mit dem Themseschiff fuhren wir im Anschluss zum „Millennium Dome“, wo der Bus schon auf uns wartete.

Auch der nächste Tag bot wieder zahlreiche Highlights: Fahrt mit dem „London Eye“, „Tower“ und „Tower Bridge“. Hier erzählte uns Herr Graminger viel über die Geschichte Londons. Am Nachmittag fuhren wir in die Docklands und statteten dem von Siemens errichteten Zukunfts-Museum „Crystal“ einen Besuch ab. Mit Hilfe der zahlreichen interaktiven Stationen lernten wir viel über den Klimawandel, regenerative Energien, die Bevölkerungsexplosion oder Fahrzeuge und Städte der Zukunft. Zum Schluss hatte Herr Graminger noch eine kleine Überraschung parat. Mit der Seilbahngondel über die Themse „flogen“ wir zurück zum Busparkplatz.

Nachdem wir uns am Freitagmorgen von unseren Gastfamilien verabschiedet hatten, erforschten wir im Rahmen einer Stadtrallye noch Herne Bay. Am späten Vormittag machten wir uns auf den Weg nach Canterbury, dessen Altstadt und Fußgängerzone wir zunächst auf eigene Faust erkunden durften. Die „Canterbury Tales“ nahmen uns dann mit auf eine mittelalterliche Pilgerreise, während der wir einige der bekannten Geschichten Chaucers per Audioguide hörten. Gegen Spätnachmittag hieß es dann „Bye, bye England“. Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nachtfahrt, kamen wir am Samstagmorgen wieder in Donauwörth an. Wir danken allen, die uns diese spannende und unvergessliche Zeit ermöglicht haben und natürlich den begleitenden Lehrkräften (Herr Graminger, Frau Huber, Frau Janke und Frau Unger) für die reibungslose Organisation.

Steffi Burger 7c, Emely Jochner 7c, Christine Unger

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