Gymnasium Donauwörth
 

Die Zeit verging viel zu schnell

"People to People"-Schüler waren von Donauwörth begeistert

Mit dem Ziel, private Bürger, vor allem aber gleichaltrige Jugendliche und die Lebensgewohnheiten der Menschen in anderen Ländern kennen zu lernen und damit einen aktiven Beitrag zur Völkerverständigung und zum Weltfrieden zu leisten, starteten knapp 60 junge amerikanische Schüler zu einer dreiwöchigen Europareise.
Nach Aufenthalten in der Schweiz und in Freiburg machten die jungen Amerikaner auch in „Nordschwabens freundlicher Mitte“ Station, um drei Tage mit Schülern des Gymnasiums Donauwörth und ihren Familien zu verbringen. Deren Begeisterung und Gastfreundschaft waren so groß, dass sogar zwei Gruppen untergebracht werden konnten.
In Donauwörth erwartete die amerikanischen Gäste nicht nur freundliche familiäre Aufnahme, sondern auch ein kleines Programm, das von den Verantwortlichen des Donauwörther Gymnasiums zusammen gestellt worden war. So wurde die Harburg besichtigt, ebenfalls auf dem Programm stand ein Besuch in Nördlingen. Die übrige Zeit verbrachten die jungen Gäste mit ihren deutschen Partnern und ihren Familien.
Für alle vergingen die Tage wie im Flug, und der Abschied fiel beiden Seiten schwer. Doch für die meisten wird es ein Wiedersehen mit den neuen Freunden geben, sei es in Amerika oder in Donauwörth. Damit ist auch die Schlüsselbotschaft des „People to People“-Programms, dessen Ehrenvorsitz der amerikanische Präsident inne hat, erfüllt: bleibende Freundschaften zu Gleichaltrigen und ihren Familien in aller Welt zu knüpfen.

 

People to People Student Ambassador Program

Die Geschichte des Student Ambassador Programs (jugendliche Botschafter ihres Landes) begann im Jahre 1956, als der US Präsident Dwight D. Eisenhower, ein Mann reich an Ideen und Vorstellungen, die Führung der USA übernahm. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Weltpolitik im kalten Krieg, und es schien, als würde die Welt auf einen weiteren Waffenkonflikt zugehen. Präsident Eisenhower war davon überzeugt, dass die Menschen Frieden wollen: „In der Tat, ich bin davon überzeugt, dass sie so dringend Frieden wollen, dass die Regierung einen Schritt zur Seite zu treten hat und den Menschen diesen Frieden geben muss.“
Dieser Glaube inspirierte Präsident Eisenhower dazu, eine Spezialkonferenz im Weißen Haus mit 100 bekannten amerikanischen Persönlichkeiten wie beispielsweise Walt Disney, Conrad Hilton und Jesse Owens einzuberufen und mit ihnen ein Programm namens „People to People“ ins Leben zu rufen, das gewöhnliche amerikanische Bürger mit Einwohnern anderer Länder in Kontakt bringen sollte.
Unter dem Motto „Frieden durch Verständigung“ traten 1963 die ersten Student Ambassadors ihre Reise an, um neue Freundschaften in aller Welt zu knüpfen. Seit diesem Zeitpunkt ermöglichte dieses Progamm, damals wie heute unterstützt durch den jeweiligen US Präsidenten als Ehrenpräsident von People to People International, Tausenden jungen Amerikanern internationale Grenzen zu überschreiten. Seit 1983 haben ca. 350 000 junge Amerikaner an diesem Programm teilgenommen.
Ziel des People to People Student Ambassador Program ist es, jungen Amerikanern ein besseres Verständnis über die Menschen dieser Welt zu vermitteln. Das wird durch ein abwechslungsreiches Programm von Bildungsaktivitäten und vor allem, als Höhepunkt ihrer Reise, mit den „homestays“, den Aufenthalten in Gastfamilien erreicht, das den Schülern Leben und Kultur in den besuchten Ländern näher bringen soll.

Hildegard Nieberle

 

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